Isola Gabbiani

 
Lasche Flyout Menü
Aus Windsurfen, Kitesurfen, Surfschulen und Surfreisen | spotnetz.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Diese Karte für Deine Website? >> Hier Code abrufen
zurück zur Übersicht ITALIEN
Comer See
Gardasee
Gargano
Sardinien
Surfschulen Italien
Portopollo.jpg
Kurzinformation
Geografische Position 41°11'40.10"N
9°19'6.80"E
Google Earth Placemark Placemarks Sardinien
Webcam Icon
Klassifizierung Freeride/Freestyle/Freemove
Top-Wind NW
Flop-Wind
Bilder
Blick auf die Bucht von Porto Pollo und die Isola Gabbiani

Inhaltsverzeichnis


Surfspot Lage und Ortsbeschreibung

Die Isola Gabbiani liegt an der Nordküste von Sardinien gegenüber von Korsika und westlich von Palau. Die Halbinsel ist über einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden. Östlich der Isola Gabbiani schließt sich die Bucht von Porto Pollo an, westlich die Bucht von Porto Liscia.

Andere Surfspots auf Sardinien

Surfspots Sardinien-Nord:

Surfspots Sardinien-Süd:


Surfen, Windsurfen, Kitesurfen

Surfrevier und Spotbeschreibung

Die Grenzen der einzelnen Spots verwischen etwas, so dass häufig verwirrende Bezeichnungen zu finden sind. Die Isola Gabbiani ist eine Halbinsel, die die beiden Buchten Porto Pollo und Porto Liscia trennt.

Die Isola Gabbiani selber ist ganzheitlich ein Campingplatz und bietet ebenfalls mehrere Spots zum Surfen an. Zum einen könnt Ihr nahezu überall direkt von der Halbinsel ins Wasser, müsst allerdings aufgrund der felsigen Beschaffenheit mit erschwerten Bedingungen rechnen. Zum anderen - und das ist der Hauptspot - könnt Ihr von dem Damm aus sowohl in die Bucht von Porto Pollo als auch in die Bucht von Porto Liscia starten.

Der Damm ist an seiner schmalsten Stelle vielleicht noch maximal 50 m breit und eigentlich ein einziger Strand mit einer befestigten Zufahrt für die Isola Gabbiani. Hier findet Ihr auch zwei Surfschulen mit Materialverleih, die sich die beiden Buchten brüderlich teilen.

Der an guten Surftagen herrschende Mistral weht aus Nordwest schräg auflandig bzw. ablandig, je nachdem in welcher Bucht man surfen möchte. Beide Einstiege sind sandig bis kieselig und fallen stetig ab, so dass nur ganz nah unter Land ein kleiner Bereich als Stehbereich bezeichnet werden kann.

So wie man in der Bucht von Porto Pollo in Ufernähe mit Windabdeckung durch den Damm, Autos und die Isola Gabbiani zu kämpfen hat, bildet sich in der Bucht von Porto Liscia vor dem Damm ein Luvstau, der das Rauskreutzen erschwert. Während hier bei länger anhaltenem Mistral die Wellen auch bis zu 1,5 m hoch werden aber kabbelig bis chaotisch laufen, kann man in der geschützten Bucht von Porto Pollo bei leichter Windwelle seiner Freeride- und Freestyle-Leidenschaft nachgehen.

Gerade im westlichen Bereich der Bucht von Porto Pollo liegen viele Boote verstreut im Wasser und in den Sommermonaten wird es auch mit Badegästen sehr voll. Geparkt wird hier entlang der Straße oder auf kostenlosen Parkplätzen kurz vor dem Damm. Wer es ein bißchen ruhiger mag, der biegt kurz vor dem Damm nochmal links ab und findet einen Parkplatz westlich der Isola Gabbiani in der Bucht von Porto Liscia. Hier ist zwar der Weg zum Wasser deutlich weiter und verläuft durch die hohen Dünen, dafür gibt es noch höhere Wellen und frei einfallenden Wind mit Sideonshore-Bedingungen.

Wegbeschreibung

Von Palau kommend fahrt Ihr Richtung Santa Teresa di Gallura und bereits nach wenigen Kilometern geht es rechts ab Richtung Porto Pollo (ausgeschildert ist der sardische Name Porto Puddu). Hier folgt Ihr der Straße bis zu den Parkplätzen an dem Damm zur Isola Gabbiani.


Wetter, Wind und Wellen

Wind

Sardinien liegt in den Sommermonaten häufig im Einflussbereich des Mistral, der sehr stark aus dem südlichen Frankreich in das Mittelmeer weht und dann aus nordwestlicher Richtung auf Sardinien trifft. Das bedeutet, dass alles Spots an der Nord und der Westküste gut belüftet sind und teils sehr anspruchsvolle Verhältnisse bieten.

Das Gegenstück zum Mistral ist der Scirocco, der aus Nordafrika und somit aus südlicher Richtung in das Mittelmeer einfällt und entsprechend die Südküste von Sardinien bevorteilt. Andere Windrichtungen sind zumeist im Winter Tiefdruckgebieten geschuldet.

Beste Bedingungen habt Ihr hier im Norden bei Mistral, der an der Isola Gabbiani Sideoffshore (Porto Pollo) bzw. Sideonshore-Bedingungen (Porto Liscia) mit Kabbelwelle oder Flachwasser mitbringt


Infrastruktur

Surfschulen und Kiteschulen

Entlang der Bucht von Porto Pollo gibt es drei Surfschulen mit Materialverleih - eine Mistralschule vor dem Surfclub und zwei Schulen an dem Damm zur Isola Gabbiani.

VignolasportsWindsurfen IconKitesurfen IconSurfschule VDWS IconVignola
Ocean Tribe WatersportWindsurfen Icon Surfschule VDWS IconAlghero
Pro Center Michiel BouwmeesterWindsurfen Icon Surfschule VDWS IconPorto Pollo
Salty WindWindsurfen Icon Surfschule VDWS IconPalau
Watersports SardiniaWindsurfen Icon Surfschule VDWS IconSanta Lucia
Sporting Club Sardinia Porto PolloWindsurfen IconKitesurfen IconSurfschule VDWS IconPorto Pollo
Kite Porto Pollo Kitesurfen IconSurfschule VDWS IconPorto Pollo
Surfing Valledoria-La FoceWindsurfen Icon Surfschule VDWS IconValledoria
Kitesurf Sardegna Kitesurfen IconSurfschule ohne VerbandPorto Botte
Kiteboarding Sardinia Kitesurfen IconSurfschule ohne VerbandCagliari

Gastronomie

Oben auf dem Felsen im Ort Porto Pollo gibt es ein Restaurant mit angeschlossener Bar. Hier lohnt es sich auch mal den Abend zu verbringen und den sensationellen Blick über die vorgelagerten Inseln schweifen zu lassen und Ihr findet auch Toiletten. (ca. 500 m weit durch die Bucht von Porto Pollo laufen).
Aber auch diverse mobile Verkaufswagen entlang des Dammes laden zu einem Imbiss ein und bieten auch sonnengeschütze Sitzgelegenheiten.

Übernachtung

Entweder Ihr mietet Euch auf dem Campingplatz auf der Isola Gabbiani ein oder - wer es gerne mit fester Behausung mag - findet im Windsurf-Club in Porto Pollo oder in zahlreichen privaten Unterkünften ein Bett. Wildcampen ist nicht zu empfehlen, da die italienische Polizei drakonische Strafen verhängt und streng kontrolliert.


Reise, Informationen Sardinien

Fähren und Fährverbindung

Zu empfehlen sind die Fähren der Sardinia Ferries oder Mobyline, die bis Golfo Aranci bzw. Olbia fahren. Wer es gerne günstig mag, ist mit Tris gut bedient, die allerdings nur auf italienisch und im Internet zu buchen sind, dafür aber direkt bis Palau fahren. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Preise je nach Tag sehr stark schwanken.

Reisezeiten

Beste Verhältnisse habt Ihr bis in den August, im Herbst nimmt die Windhäufigkeit dann stark ab, da der Mistral mehr und mehr seinen Dienst versagt. Allerdings ist zu bedenken, dass der August traditionell in Italien der Ferienmonat und die Insel dann total ausgebucht und entsprechend voll ist. Auch sind die Lufttemperaturen im August - wenn denn mal der Wind aussetzt - nur schwer zu ertragen.

Reiseangebote und Last Minute

In unserem Preisvergleich für Ferienhäuser findet Ihr aktuell angebotene Ferienhäuser und auch Ferienwohnungen, für die Überfahrt schaut in unserem Preisvergleich für Fähren, da sind Mobyline, Sardinia Ferries und auch die kleine LKW Fähre ab Chivitavechia geführt. Aber auch unter Hotels findet sich das eine oder andere Zimmer und wer lieber fliegt, der sollte mal die Charterflüge durchstöbern und sich dann einen Mietwagen nehmen.