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Wissenswertes zu Windsurfen und Kitesurfen
Regeln
Wellen
Windkunde
Winde
Verbände + Lizenzen


Wir haben die wichtigsten Informationen rund um das Thema Windsurfen und Kitesurfen zusammengetragen und erläutern Begriffe, Winde und Windsysteme, Wellen und ihre Enstehung sowie Regeln und Verbände.


Inhaltsverzeichnis

Regeln

Zur Übersicht REGELN
Vorfahrtsregeln
Kitesurfregeln
Kitezone

Die meisten Regeln beim Windsurfen und Kitesurfen sind lokal und von Surfspot zu Surfspot verschieden. Aber einige wenige Regeln gelten doch überall und sollen auch beachtet werden. Da sind zum einen die Vorfahrtsregeln auf dem Wasser. Hier gilt noch zu beachten, dass in der Welle die Vorfahrtsregeln noch mal etwas erweitert sind.

Vor allem für Kitesurfer gelten zudem noch grundsätzliche Verhaltensregeln auch an Land, die die Gefährdung auch Unbeteiligter ausschließen sollen und das Zusamenspiel mit anderen Wassersportlern und Badegästen regelt.

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Wellen und Wellenkunde

Zur Übersicht WELLEN
Brandung
Dünung
Swell
Kabbelwelle
Beachbreak
Reefbreak
Shorebreak
Pointbreak

Die Surfreviere werden neben den Windverhltnissen vor allem von den Wasserbedingungen bestimmt, d.h. welche Wellen findet man auf dem Wasser oder ist das Wasser flach. Dazu gehört auch ein Grundverständnis über die Entstehung der Wellen vor Ort.

So laufen über die Meere je nach Windstärke hohe Dünungswellen über viele tausend Kilometer, während sich auf kleineren Gewässern auch bei Starkwind nur Kabbelwellen bilden können. Die Dünungswellen brechen dann völlig unterschiedlich, wenn sie auf Land treffen. So unterscheiden wir zwischen Shorebreak (die Wellen brechen direkt auf den Strand), Reefbreak, Pointbreak oder Beachbreak.

Der Shorebreak macht hier für Windsurfer und Kitesurfer die größten Probleme und das Surfrevier selektiv, da er den Einstieg erheblich erschwert. Anders sind Reefbreak oder Pointbreak - definierte Bereiche, über denen die Dünungswellen steil werden und brechen. Meistens handelt es sich dabei um ein Riff oder eine Sandbank. An einem Beachbreak laufen die Wellen vergleichsweise sanft aus. Kabbelwellen dagegen sind eher ungeordnet und erlauben Freestyle Tricks und kleinere Sprünge.

Generell gilt: Je flacher der Spot, umso flacher fallen auch die Wellen aus.

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Winde und Windkunde

Zur Übersicht WISSEN
Alle Winde
Düseneffekt
Leitplankeneffekt
Luvstau
Offshore
Onshore
Sideshore
Windabdeckung
Windrichtungen
Windgeschwindigkeit

Um zu verstehen, warum einige Surfreviere besser als andere funktionieren oder warum der Wind an exponierten Stellen nochmal verstärkt wird, hilft ein bisschen Windkunde. Mit etwas Wissen kann man ganz gut die windreichen Tage "lesen" und lässt sich nicht mehr von stürmischen Tagen überraschen.

So ist es zum Beispiel mit einem Luvstau zu erklären, dass voll auflandiger Wind am Strand oftmals schwächer ist als angekündigt, oder dass der Wind durch den Leitplankeneffekt oder den Düseneffekt nochmals beschleunigt wird. Die Windabdeckung ist oftmals gefürchtet und erzeugt böige Winde, und die Umrechnung von Knoten, Beaufort und km/h bei den Windgeschwindigkeiten ist auch kein Rätsel mehr.

Zur Übersicht WINDE
Bali Mistral
Balinot Ora
Bora Passat
Breva Peler
Calima Poniente
Cape Doctor Scirocco
Etesien Tivano
Föhn Tramontana
Levante Vento
Libeccio Ventone
Meltemi Amihan  

Verbände und Lizenzen

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VDWS
IKO
WWS
KSA
PWA

Vor allem die Surfschulen und Kiteschulen organisieren sich in Verbänden, um Schulungsmethoden und Zertifikate unter einem einheitlichen Standard anbieten zu können und die Qualität der Schulungen zu sichern. In Deutschland ist vor allem der VDWS tätig, der den Windsurfing Grundschein und Kitesurf-Lizenzen ausgibt, international setzt sich mehr und mehr die IKO durch und zertifiziert internationale Schulen und gibt Kiteboard-Lizenzen aus. Aber auch der WWS und die KSA bieten Standards an.

Die PWA und die PKRA sind Fahrervereinigungen und organisieren jeweils die Windsurf-Worldtour bzw. den Kitesurf-Worldcup.

Für die Windsurfer und Kitesurfer bietet der VDWS auch eine Versicherung für gemietetes Material an, das "Safetytool", denn wer Material mietet muss für Schäden an Kite, Segel oder auch Board aufkommen, und das kann schnell viele hundert Euro teuer werden. Das Safetytool bietet Versicherungsschutz sofort ab dem Zeitpunkt des Abschlusses - also schwer zu empfehlen!