Bodensee - Rohrspitz

Aus Windsurfen, Kitesurfen, Surfschulen und Surfreisen | spotnetz.de
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Kurzinformation
Geografische Position 47°29'57.86"N
9°37'14.79"E
Google Earth Placemark Placemarks Österreich
Webcam Icon Yachthafen Rohrspitz
Klassifizierung Anfänger/Freeride/Freestyle
Top-Wind NW
Flop-Wind
Bilder

Lage

Der Bodensee ist das drittgrößte Binnengewässer Europas und liegt zwischen Bregenz und Lindau im Osten sowie Stockach und Radolfzell im Westen.

Der See fasst unter seinem Namen drei Bereiche zusammen - den großen Obersee mit dem nach Nordwesten gerichteten "Finger" des Überlinger Sees, den kleinen Untersee mit der Insel Reichenau und den etwa 4 km langen verbindenden Seerhein, denn der Rhein fließt komplett durch den Bodensee.

Zusätzlich grenzen an den Bodensee die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz, so dass weitere Spots unter den Ländern gelistet sind.

Rohrspitz liegt unterhalb einer langen Landzunge inmitten vom Naturschutzgebiet Rheinspitz am Südufer vom Bodensee. Die Landzunge ragt westlich vom Rheindelta in den Obersee und liegt zwischen Bregenz und Rorschach im östlichen Teil vom Obersee.


Spotbeschreibung

Windsurfern bleibt der Spot nach wie vor zugänglich, allerdings in den Sommermonaten (April bis Oktober) mit der Einschränkung, dass nur südwestlich von der Hafenausfahrt in einem ca. 200 m breiten Korridor gesurft wird.

Der Spot ist besonders bei Winden aus Nordwest und Nord interessant, aber auch West- und Ostwind ist hier surfbar, da die flache Landzunge kaum Windabdeckung bietet.

Mit Vorsicht zu genießen ist Föhn, der hier ziemlich unberechenbar und vor allem ablandig aus dem Rheintal weht und Euch mit Macht in Richtung Deutschland nach Lindau oder Wasserburg treibt. Gerade hier solltet Ihr die Warnmeldungen beachten !

Der Einstieg ist dagegen denkbar schön und bequem, ein flach abfallender Sandstrand ohne Steine mit einem je nach Wasserstand großen und bis zu 200 m weit reichenden Stehbereich, der auch Anfängern gute Verhältnisse bietet und große rasenflächen zum Aufriggen. Dazu ein großer Parkplatz am Restaurant (für Gäste kostenlos) und ein schöner Campingplatz.


Wegbeschreibung

Aus Hard fahrt Ihr über die B202/E43 in Richtung Höchst und Gaißau oder Ihr nehmt von der A1 die Abfahrt Höchst. Über die Landstraße und später die Seestraße fahrt Ihr durch Höchst und biegt dann in die Rohrstraße, die Euch direkt zum Rohrspitz führt.


Besonderheiten Kitesurfen

Nach jahrelangem Kampf durch den Kite-Surf-Verein Rohrspitz wurde für 2007 das Kitesurfen in einem etwa 100 m breiten Korridor hinter dem Restaurant Glashaus vorläufig genehmigt (heuer wieder verlängert bis Oktober 2008)! Der Korridor wird durch das Naturschutzgebiet und den Badestrand Salzmann - einzige Voraussetzung: Ihr müsst Euch im Kite-Surf-Verein Rohrspitz als Kitesurfer registrieren lassen!

Ansonsten ist das Kitesurfen nur in bestimmten Zonen im See erlaubt, am deutschen Ufer außerdem nur mit zusätzlicher Sondergenehmigung durch die Schifffahrtsämter. Diese Genehmigung kostet nach derzeitigem Stand 25,- Euro für 2 Jahre und gilt für Kites bis 12 qm - alles was darüber liegt, darf nur mit dem "Bodenseeschifferpatent" gefahren werden.
Am österreichischen Ufer ist das Kiten derzeit generell nicht erlaubt (Ausnahme siehe oben)!

Unbedingt Beachten

Wind und Wetter

Der Bodensee gilt insbesondere durch die Gefahr plötzlich auftretender Sturm- oder Orkanböen als gefährliches Binnenrevier.
Besonders der Föhn, ein warmer Fallwind aus den Alpen, sorgt für die größten Gefahren und breitet sich meist durch das Rheintal über den Bodensee aus und schiebt dabei nicht selten Wellenberge von 3 m Höhe und mehr (!) vor sich her.
Aber auch urplötzlich und für Unkundige überaschend auftretende Sommergewitter sorgen immer wieder für Gefahr und sorgen auch in regelmäßigen Abständen für Opfer unter Wassersportlern.


Warnhinweise

Aus diesem Grund haben sich die 3 Anrainerländer zu einem Warnsystem zusammengeschlossen und den See in 3 Warnzonen aufgeteilt (West, Mitte, Ost). Gewarnt wird mittels orangefarbener Blinkscheinwerfer, die entlang des Ufers aufgestellt wurden. Die Schifffahrt signalisiert die Gefahr durch einen am Mast hochgezogenen "Sturmballon".